Rettungshundestaffel Ostwürttemberg e.V.
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Was ist Mantrailing?

Arbeitsweise: Mantrailer oder Personenspürhunde verfolgen die Individualspur eines Menschen. Hierbei ist es unerheblich, ob die Spur der gesuchten Person durch den Wald oder durch die Stadt führt. Im Gegensatz zur Fährtensuche – bei der die Bodenverletzungen von Bedeutung sind,  ist der Personenspürhund in der Lage auch auf Asphalt und anderen Untergründen die Spur auszuarbeiten. Selbst stark frequentierte Gebiete mit Ablenkungen sind für einen gut ausgebildeten Mantrailer machbar.

 

Geruchsartikel: Um einen Mantrailer einsetzen zu können, benötigt er einen Geruchsartikels. Im Einsatz kann hiervon Erfolg oder Misserfolg der Suche abhängen. Der Geruchsartikel dient als Träger des Geruches der Abgängigen Person und gibt dem Hund möglichst viele Informationen (Individualgeruch). Im Prinzip kann alles genutzt werden, was die Person berührt hat, da der Geruch wie ein genetischer Fingerabdruck am Gegenstand haftet. Wichtig ist, dass der Geruchsartikel nach Möglichkeit nicht mit Gerüchen anderer Personen kontaminiert ist. Neben dem Geruchsartikel ist der Abgangspunkt (Ort an dem die Person zuletzt gesehen wurde) entscheidend.

 

Ausbildung: Die Ausbildung eines Mantrailers dauert ca. 2-3 Jahre.

 

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