Neues von unserer Arbeit

Eschach.  
Die Flächensuchhunde sind spät in der Nacht fündig geworden. In einem Waldstück zwischen der Götzenmühle und dem Hohlen Stein wurde der seit Sonntag vermisste 53-jährige Mann im Götzenbach gefunden. „Leider war er tot“, sagt Polizeisprecher Holger Bienert. Aufgrund der Situation gehe man derzeit von einem Unglücksfall aus, es gebe keinerlei Anzeichen für eine Fremdeinwirkung. Vermutlich sei der Mann gestolpert, einen Abhang hinunter gefallen, habe sich Verletzungen zugezogen und sei letztlich in den Bach gelandet.
Bei der Vermisstensuche waren seit dem Montagvormittag zahlreiche Einsatz- und Rettungskräfte von Polizei und Rettungsdiensten eingebunden, darunter die vier Hundestaffeln - DRK, Malteser, Bundesverband Rettungshunde BRH und die Rettungshundestaffel Ostwürttemberg - mit ingesamt 16  Hunden. Letztlich gefunden wurde das Unfallopfer von Paul, einem achtjährigen Appenzeller-Collie-Mischling, der von Achim Niedermayer, dem Einsatzleiter der Rettungshundestaffel Ostwürttemberg, geführt wird. 20 Minuten reine Suchzeit war der Hund im Wald unterwegs, dann kehrte er zurück und zeigte seinem Herrchen und den übrigen Helfern den Weg zum Vermissten.
Der Verunglückte war am Sonntag um 10.30 Uhr in Eschach zu einer Wanderung aufgebrochen, von der er nicht zurückkehrte. Deshalb wurden Polizei und Rettungsdienste eingeschaltet. Anke Schwörer-Haag

© Gmünder Tagespost 19.03.2019 11:07

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